Gedichte: Abschied
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Abschiedsbrief für einen wahren Freund

Du warst bei mir in meinen Träumen
die Blätter fallen von den Bäumen

Für kurze Zeit berührte uns das wahre Licht
hell erleuchtet war's und klar die Sicht

Ich fühlte Deine Liebe, Wärme und das wahre Glück
vielleicht das Paradies, gar nur ein kleines Stück

Du gabst mir mehr, als ich je vermochte, so stark, was uns verband
ich hielt Dich fest in meinen Armen, als Du, dein Licht entschwand

Unerwartet schnell und doch auf leisen Sohlen
uns'rer Sehnsuchts Traum ward uns gestohlen

Der Schmerz durchströmt mich voller Macht
wie die Lawine, die zu Tale kracht

Getrenntes Band, wie durch die Schere
gesellt zum Schmerz sich noch die Leere

So fühl' ich mich nun wie ein kleines Kind
Einsamkeit und Schmerz ist wie ein kalter Wind

Traurig glitzernd glänzen nun die Tränen
die Hoffnung fällt wie Blätter von den Bäumen

Mir bleibt nur dein Bild und die Erinnerung
auf meinen Wegen durch die Dämmerung

Wenn ich dran denk', wie's war, als ich Dich hielt in meinen Armen
ein letzter Blick von Dir, oh mein Gedanke, hab doch mit mir Erbarmen

Ich fühl Deine Wärme immer noch um mich herum
und immer wieder frag' ich mich: warum?

und all die Tränen, die doch keiner sieht
ich begreife nicht, was hier geschieht

Du warst bei mir in meinen Träumen
die Blätter fallen von den Bäumen

Wie beim gefällten Baum im Morgenrot
ist er, den ich so liebte, nunmehr tot

Auch wenn ich manchmal Falsches tat, oder auch mal zornig war
ich liebe und vermisse Dich, Du warst einfach wunderbar

In meinen Träumen rennst Du wie der Wind
Du warst schon wie mein eig'nes Kind

Du bist bei mir in meinen schönsten Träumen
dort sitzen wir beisammen bei den großen Bäumen

Für kurze Zeit berührt uns dann das wahre Licht
wahre Freundschaft, hell und klar die Sicht.

(Von Willi Jussen
"Für meinen besten Freund ROCKY
der leider nicht mehr unter uns weilt")

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