Gedichte: Abschied
(Kommentare: 0)

Testament eines Hundes

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Hund
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh.

Suche Dir einen einsamen Hund aus
und gib' ihm meinen Platz.

Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles,
was ich geben kann.

Verfasser unbekannt

« Zurück

Einen Kommentar schreiben